Sonntag, 1. Dezember 2013

Wichtige Termine in der Nacht zum Montag




Wer im australischen Dollar oder im Yen investiert ist sollte in der Nacht zum 2. Dezember auf folgenden Termine achten.

01:30 Uhr australische Baubeginne

Hier geht es um die Nachfragesituation am australischen Immobilienmarkt und um die Auslastung der Baubranche des Landes. Man rechnet mit einem starken Rückgang des im letzten Monats noch bei +14,4 % gelegenen Wertes. Für diesen Monat erwartet man einen Rückgang um 5 %. Sollte ein noch stärkerer Rückgang gemeldet werden, sollte dies den AUD auf Talfahrt schicken.

01:30 Uhr Australischer Bruttobetriebsgewinn

Hier geht es um die Geschäftsentwicklung von Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern. In der letzten Quartalsmeldung war der Bruttogewinn um 0,8 % rückläufig, für diese Lesung erwartet man einen Anstieg um 1,0 %. Sollte dies übertroffen werden, wäre dies ein gutes Zeichen für den AUD.

03:30 Uhr Rede von Herrn Kuroda (Vorsitzender der Bank of Japan)

Hier sind Trader die im Yen investiert sind gefragt, da Herr Kuroda eventuell auf Fragen von Journalisten oder generell in seiner Rede Andeutungen zu künftigen Gestaltung der japanischen Geldpolitik machen könnte. Hier kann es durchaus zu Turbulenzen im Bereich des Yen kommen.

Ein weiterer wichtiger Termin in der Nacht steht noch aus China an.

02:45 Uhr HBSC Einkaufsmanagerindex

Nachdem in der Nacht zum Sonntag der ISM-Einkaufsmangerindex veröffentlicht wurde und mit leichten Gewinnen über den Erwartungen gelegen hat, steht heute Nacht der PMI der HBSC Bank für China im Kalender. Hier geht man laut der Prognose von einer leichten Verbesserung (50,5 nach 50,4) im Vormonat aus. Generell sind bei dieser Art Index Werte über 50 als positiv zu bewerten. Für den Yuan sollten bessere Werte als erwartet positive Auswirkungen haben, interessanter ist allerdings die Aussage aus diesem Wert für die Nachfragesituation aus der Weltwirtschaft. Es kann daher im gesamten Währungsgefüge zu Verschiebungen kommen.

Der Vormittag steht dann stark im Zeichen des PMI aus Europa – viele Staaten der Eurozone veröffentlichen hier die Zahlen. Es könnte demnach für den Euro lebhaft werden. Wer, wann, was veröffentlicht und was sonst noch an Terminen im Kalender steht – später mehr.

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