Montag, 2. Dezember 2013

Gute Mischung




Genau wie bei einem guten Band die verschiedenen Musikinstrumente macht meiner Meinung nach auch im Tradingkonto eine ausgewogene Mischung der verschiedenen Handelsinstrumente den guten Klang und somit den Erfolg aus.

Stellt Euch vor eine Band würde nur aus Trommeln oder aus Bassgitarren bestehen – das könnte man sich kurz anhören – man würde aber schnell andere melodische Töne vermissen. Genauso verhält es sich meiner Meinung nach mit einem Portfolio, welches nur einseitig auf ein Handelsinstrument ausgerichtet ist.

Ich bin daher dabei mein Portfolio um zu stellen. Ich habe mir überlegt welche Instrumente mein Broker anbietet und wo die Vor- und Nachteile liegen könnten:

Devisen

Klarer Fall – gehören in jedes Forexportfolio. Die Marktbewegungen kann man selbst mit kleinem Kapital im Rahmen des Moneymanagments gut ausnutzen, Gewinne schnell realisieren, man hat keinen Ärger mit Rollover und solchen Scherzen. Der Spread und die Overweekendgebühren muss man allerdings bei der Haltedauer einkalkulieren und die momentan vorherrschenden Marktkapriolen berücksichtigen.





Rohstoffe


Rohöl

– ich persönlich lasse die Finger konsequent von dem schwarzen Gold, da mir die Marktbewegungen einfach zu undurchsichtig sind und jeden Monat – meist um den 18. rum der sogenannte Rollover ansteht, bei dem alle offenen Positionen – meist mit viel Verlust – automatisch geschlossen werden.

Gold und Silber

 de.ibtimes.com

- auch von diesen Rohstoffen halte ich eigentlich Abstand – ganz ehrlich weil mir hier in letzter Zeit einfach zu viele nicht wirklich schlüssig erklärbare Kurssprünge an der Tagesordnung waren und mir die Gerüchte von Manipulation Angst machen. Die Overweekendgebühren bei Gold und Silber sind zwar nicht sehr hoch, fallen aber gerade bei langer Haltedauer doch ins Gewicht und sollten im Auge behalten werden.


Indices


DAX, S&P, und wie diese tollen Werte alle heißen, klar man kann bei größeren Konten hier gut auf den Wellen mit schwimmen und Gewinne realisieren. Mit kleineren Konten ist hier gerade bei unerwarteten Marktreaktionen – extreme Kursanstiege, die von einem Hoch zum nächsten jagen oder extreme Kursabstürze, bei denen man auch oft nach den fundamentalen Gründen vergeblich sucht – das Ende der Fahnenstange oder besser gesagt des Geldes schneller erreicht als sich manch Trader träumen lässt.

Aktien


Investitionen in Aktien – seit dem diese bei eToro als ungehebelte Produkte angeboten werden – sind meiner persönlichen Meinung nach eine sehr gute Ergänzung und sollten in keinem Portfolio fehlen. Geringer Kapitalbedarf, große Auswahl an Werten verschiedener Branchen, geringe Handelsgebühr und vor allem keine Overweekendkosten, machen diese Investitionen lohnenswert. Eines darf allerdings nicht außer Acht lassen – bei Aktien ist nicht wie bei Devisen, das schnelle Geld innerhalb von Minuten oder Stunden zu machen. Ein großer Nachteil bei eToro ist die „Blockabfertigung“ der Handelsaufträge. Wenn man zum Beispiel am frühen Vormittag sich für den Kauf einer Aktie entscheidet, wird der Handel erst Abends abgewickelt – natürlich zu dem dann aktuellen Kurs. Dies geschieht im Verkaufsfall ebenso – also sollte man hier eine Order wirklich erst kurz vor der Ausführungszeit platzieren.

Ich für meinen Teil plane mein Portfolio – als guten Vorsatz für 2014 – derart zu gestalten, dass ich von meinem investierten Geld 60 % in Devisen, 20 % in Aktien, 10 % in Indices und 10 % in Rohstoffen – außer Rohöl- verteile.

Dies stellt meine persönliche Meinung zum Thema „Die Mischung macht's!“ dar und ist keine Handelsempfehlung.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen