Dienstag, 3. Dezember 2013

Wichtige Wirtschaftsdaten aus Europa am Mittwoch




Nachdem Australien in der Nacht das Geschehen an den Forexmärkten mit seinem BIP bestimmte, China seinen Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor bekannt gegeben hat, ist der Vormittag von europäischen Daten geprägt. Auch hier dominieren BIP und PMI das Geschehen.

Die Termine im einzelnen:

09:00 Uhr BIP Ungarn und Tschechien

Das bereits im ersten Teil des Tagesüberblicks beschriebene BIP gibt in diesem Fall Aufschluss über die Entwicklung der ungarischen und tschechischen Wirtschaft. Für beide Werte gibt es keine Prognosen. Wir müssen daher von den letzten Werten ausgehen. 

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 Ungarn meldete in der letzten Lesung ein Wachstum von 1,7 % aufs Jahr gesehen, ein geringeres Ergebnis in dieser Lesung sollte HUF belasten. 




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Tschechien wies aufs Quartal berechnet im der letzten Meldung ein Minus von 0,5% aus, sollte diesmal ein besseres Ergebnis gemeldet werden, wäre dies ein gutes Zeichen für die tschechische Krone.


In Laufe des Vormittags kommen dann teilweise im Fünf-Minuten-Takt die Werte des Dienstleistungs-PMI aus Europa. Nicht ganz so bedeutend wie der gleiche Index für den Produktionsbereich, der am Montag mit Ausnahme von Spanien zu überzeugen wusste – aber immerhin in den Wirtschaftskalendern mit zwei von drei möglichen Achtungskennzeichen versehen. Wir können davon ausgehen, dass bei besseren Werten als erwartet die betroffene Landeswährung steigen sollte. Allerdings kurz vor den wichtigen Meldungen aus USA zum Arbeitsmarkt, den anstehenden Zinsentscheidungen der Woche und den NFP – könnte auch Stillstand am Markt angesagt sein. Generell sollten Trader die im Euro oder GBP investiert sind Vorsicht walten lassen. Die Zeiten und Werte sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

Zeit Land Prognose Letzter Wert
09:13 Spanien 49,6 49,6
09:43 Italien 50,2 50,5
09:48 Frankreich 48,8 48,8
09:53 Deutschland 54,5 54,5
09:58 Eurozone 50,9 50,9
10:28 Großbritannien 62,0 62,5


11:00 Uhr Einzelhandelsumsätze Eurozone

Hier geht es um die Umsatzentwicklung im Einzelhandel der Eurozone, einem Gradmesser für die Konsumbereitschaft und des Wirtschaftswachstums. Die Werte werden für zwei unterschiedliche Betrachtungszeiträume veröffentlicht.

Im Monatsvergleich erwartet man ein Wachstum von 0,3 % nach zuvor -0,6 %. Im Jahresvergleich wird ein Wachstum von 0,9 % vorhergesagt, der letzte Wert lag bei +0,3%.

Wegen der Aussagekraft der Kennzahl für das Wachstum in der Eurozone sollen bessere Werte als erwartet den Euro stärken.

11:00 Uhr Bruttoinlandsprodukt der Eurozone

Die wirtschaftliche Entwicklung der Eurozone wird als relativ schwach eingestuft. Im Quartalsvergleich rechnet man mit einem Miniwachstum (wenn man das so nennen kann= von 0,1 %. Im Jahresvergleich rechnet man mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 %. Die Werte sind deckungsgleich mit denen der letzten Lesung. Sollte ein schwächeres Ergebnis ermittelt werden, sollte die negativ auf den Euro wirken.

Mit diesen Daten werden wir dann in eine ausgiebige Mittagspause entlassen, die nächsten Termine kommen dann ab 13:00 Uhr aus USA und Kanada.

Ich wünsche allen guten Handelserfolg und danke für die gezeigte Aufmerksamkeit.


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