Wer im australischen Dollar oder im Yen
investiert ist sollte in der Nacht zum 2. Dezember auf folgenden
Termine achten.
01:30 Uhr australische Baubeginne
Hier geht es um die Nachfragesituation
am australischen Immobilienmarkt und um die Auslastung der Baubranche
des Landes. Man rechnet mit einem starken Rückgang des im letzten
Monats noch bei +14,4 % gelegenen Wertes. Für diesen Monat erwartet
man einen Rückgang um 5 %. Sollte ein noch stärkerer Rückgang
gemeldet werden, sollte dies den AUD auf Talfahrt schicken.
01:30 Uhr Australischer
Bruttobetriebsgewinn
Hier geht es um die
Geschäftsentwicklung von Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern.
In der letzten Quartalsmeldung war der Bruttogewinn um 0,8 %
rückläufig, für diese Lesung erwartet man einen Anstieg um 1,0 %.
Sollte dies übertroffen werden, wäre dies ein gutes Zeichen für
den AUD.
03:30 Uhr Rede von Herrn Kuroda
(Vorsitzender der Bank of Japan)
Hier sind Trader die im Yen investiert
sind gefragt, da Herr Kuroda eventuell auf Fragen von Journalisten
oder generell in seiner Rede Andeutungen zu künftigen Gestaltung der
japanischen Geldpolitik machen könnte. Hier kann es durchaus zu
Turbulenzen im Bereich des Yen kommen.
Ein weiterer wichtiger Termin in der
Nacht steht noch aus China an.
02:45 Uhr HBSC Einkaufsmanagerindex
Nachdem in der Nacht zum Sonntag der
ISM-Einkaufsmangerindex veröffentlicht wurde und mit leichten
Gewinnen über den Erwartungen gelegen hat, steht heute Nacht der PMI
der HBSC Bank für China im Kalender. Hier geht man laut der Prognose
von einer leichten Verbesserung (50,5 nach 50,4) im Vormonat aus.
Generell sind bei dieser Art Index Werte über 50 als positiv zu
bewerten. Für den Yuan sollten bessere Werte als erwartet positive
Auswirkungen haben, interessanter ist allerdings die Aussage aus
diesem Wert für die Nachfragesituation aus der Weltwirtschaft. Es
kann daher im gesamten Währungsgefüge zu Verschiebungen kommen.
Der Vormittag steht dann stark im
Zeichen des PMI aus Europa – viele Staaten der Eurozone
veröffentlichen hier die Zahlen. Es könnte demnach für den Euro
lebhaft werden. Wer, wann, was veröffentlicht und was sonst noch an
Terminen im Kalender steht – später mehr.



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