Genau wie bei einem guten Band die
verschiedenen Musikinstrumente macht meiner Meinung nach auch im
Tradingkonto eine ausgewogene Mischung der verschiedenen
Handelsinstrumente den guten Klang und somit den Erfolg aus.
Stellt Euch vor eine Band würde nur
aus Trommeln oder aus Bassgitarren bestehen – das könnte man sich
kurz anhören – man würde aber schnell andere melodische Töne
vermissen. Genauso verhält es sich meiner Meinung nach mit einem
Portfolio, welches nur einseitig auf ein Handelsinstrument
ausgerichtet ist.
Ich bin daher dabei mein Portfolio um
zu stellen. Ich habe mir überlegt welche Instrumente mein Broker
anbietet und wo die Vor- und Nachteile liegen könnten:
Devisen
Klarer Fall – gehören in jedes
Forexportfolio. Die Marktbewegungen kann man selbst mit kleinem
Kapital im Rahmen des Moneymanagments gut ausnutzen, Gewinne schnell
realisieren, man hat keinen Ärger mit Rollover und solchen Scherzen.
Der Spread und die Overweekendgebühren muss man allerdings bei der
Haltedauer einkalkulieren und die momentan vorherrschenden
Marktkapriolen berücksichtigen.
Rohstoffe
Rohöl
– ich persönlich lasse die
Finger konsequent von dem schwarzen Gold, da mir die Marktbewegungen
einfach zu undurchsichtig sind und jeden Monat – meist um den 18.
rum der sogenannte Rollover ansteht, bei dem alle offenen Positionen
– meist mit viel Verlust – automatisch geschlossen werden.
Gold und Silber
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| de.ibtimes.com |
- auch von diesen Rohstoffen halte ich eigentlich Abstand – ganz ehrlich weil mir hier in letzter Zeit einfach zu viele nicht wirklich schlüssig erklärbare Kurssprünge an der Tagesordnung waren und mir die Gerüchte von Manipulation Angst machen. Die Overweekendgebühren bei Gold und Silber sind zwar nicht sehr hoch, fallen aber gerade bei langer Haltedauer doch ins Gewicht und sollten im Auge behalten werden.
Indices
DAX, S&P, und wie diese tollen
Werte alle heißen, klar man kann bei größeren Konten hier gut auf
den Wellen mit schwimmen und Gewinne realisieren. Mit kleineren
Konten ist hier gerade bei unerwarteten Marktreaktionen – extreme
Kursanstiege, die von einem Hoch zum nächsten jagen oder extreme
Kursabstürze, bei denen man auch oft nach den fundamentalen Gründen
vergeblich sucht – das Ende der Fahnenstange oder besser gesagt des
Geldes schneller erreicht als sich manch Trader träumen lässt.
Aktien
Investitionen in Aktien – seit dem
diese bei eToro als ungehebelte Produkte angeboten werden – sind
meiner persönlichen Meinung nach eine sehr gute Ergänzung und
sollten in keinem Portfolio fehlen. Geringer Kapitalbedarf, große
Auswahl an Werten verschiedener Branchen, geringe Handelsgebühr und
vor allem keine Overweekendkosten, machen diese Investitionen
lohnenswert. Eines darf allerdings nicht außer Acht lassen – bei
Aktien ist nicht wie bei Devisen, das schnelle Geld innerhalb von
Minuten oder Stunden zu machen. Ein großer Nachteil bei eToro ist
die „Blockabfertigung“ der Handelsaufträge. Wenn man zum
Beispiel am frühen Vormittag sich für den Kauf einer Aktie
entscheidet, wird der Handel erst Abends abgewickelt – natürlich
zu dem dann aktuellen Kurs. Dies geschieht im Verkaufsfall ebenso –
also sollte man hier eine Order wirklich erst kurz vor der
Ausführungszeit platzieren.
Ich für meinen Teil plane mein
Portfolio – als guten Vorsatz für 2014 – derart zu gestalten,
dass ich von meinem investierten Geld 60 % in Devisen, 20 % in
Aktien, 10 % in Indices und 10 % in Rohstoffen – außer Rohöl-
verteile.
Dies stellt meine persönliche Meinung
zum Thema „Die Mischung macht's!“ dar und ist keine
Handelsempfehlung.




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