Mittwoch, 20. November 2013

Warten auf die wichtigen Daten aus USA


Während wir auf die Zahlen aus USA warten – dazu haben wir ja bis 14:30 Uhr Zeit – einen kurzen Rückblick auf den Vormittag.

Die Schweiz konnte bei den ZEW-Erwartungen punkten, die Ergebnisse lagen gut über den Erwartungen. Die deutschen Erzeugerpreise blieben unter den Erwartungen, ebenso die spanische Handelsbilanz. Die wirtschaftliche Erholung der Eurozone steht demnach auf wackligen Füßen, der Euro hält sich aber gegenüber den USD zumindest auf relativ hohem Niveau – nicht zuletzt nachdem wie berufstouri hier beschrieben hat die lockere Geldpolitik der Fed weitergeht.

Nun kommen wir aber zu den Daten des Nachmittags

14:30 Uhr Verbraucherpreise USA

Die Verbraucherpreise – ein wichtiger Indikator wenn es um Inflationserwartungen geht – stehen heute im Mittelpunkt der 14:30 Uhr Daten. Hier sind weitergehende Erläuterungen zum Verbraucherpreisindex (VPI) zu finden. Die USA geben führen immer zwei statistische Warenkörbe – einmal den Kern VPI – ohne Lebensmittel und Energie und einmal den umfassenden VPI. Um die Zahlen noch aussagekräftiger zu machen werden diese einmal im Monatsvergleich und einmal im Jahresvergleich veröffentlicht. Generell sind bei diesen Werten über den Erwartungen liegende Werte als positives Signal auf die Landeswährung zu werten.

Kennzahl Zeitraum Prognose Letzter Wert
Kern VPI MoM
+0,1 %
+0,1 %
Kern VPI YoY
+1,7 %
+1,7 %
VPI MoM
+0,1 %
+0,2 %
VPI MoM
+1,0 %
+1,2 %

Beachtlich sind meiner Meinung nach die unterschiedlichen Werte im Jahresvergleich im VPI, die wie man lesen konnten durch die sich verbilligenden Energiekosten nicht zuletzt durch die Gewinnung durch das Fracking begründet sein sollten.

14:30 Uhr Einzelhandelsumsätze USA

Die Umsätze im Einzelhandel spiegeln die Konsumbereitschaft der amerikanischen Bevölkerung und somit auch das Vertrauen in die wirtschaftliche Lage wider. Während des Goverment Shut Down (der uns im Januar oder Februar wieder bevorstehen könnte, wenn die USA nicht einen ordentlichen Haushalt auf die Beine bekommen) fielen die Umsätze um 0,1%. Für diese Lesung ist ein Anstieg um 0,1 % zu erwarten. Sollten die Erwartungen nicht erfüllt werden – sollte dies den USD belasten.

Im zweiten Teil der US- Daten geht es dann um die Eigenheimverkäufe und das FOMC-Sitzungsportokoll.

Wie immer – es handelt sich hier nicht um Handelsempfehlungen.


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