Kaum sind die Feiertage verdaut – steht schon wieder ein Wochenende an, ein Grund gleich mal die Overweekendhäkchen zu kontrollieren.
Werfen wir eine kurzen Blick auf die Ereignisse des heutigen Nachmittags. Die Daten aus USA überzeugten überwiegend, rückläufige Antragszahlen bei der Arbeitslosenhilfe und über den Erwartungen liegende Werte des Markit und ISM Einkaufsmanagerindex führten bei EUR/USD zum ersten Jahrestief, welches bei 1,3634 lag. Ebenso von Gewinnmitnahmen gebeutelt fiel der DAX vom Höchstkurs 9.619 auf den Tiefstkurs um 9.390. Als Gründe sind hier nicht unbedingt schlechte Wirtschaftsdaten aus Europa zu vermuten, sondern eher Bereinigung der Portfolios nach der Weihnachtsferien. Jetzt aber auf fallende Kurse im DAX zu setzen wäre meiner Meinung nach verfrüht.
Nun wenden wir uns den Daten des Freitags zu.
Die Nacht ist diesmal zum schlafen gemacht – es gibt kaum Daten. Einzig nennenswert der Einkaufsmanagerindex für das nicht produzierende Gewerbe aus China um 02:00 Uhr.
Im Laufe des frühen Vormittags stehen dann Daten aus Europa im Kalender.
08:00 Uhr Hauspreisindex Großbritannien
09:00 Uhr Schweizer KOF Konjunkturbarometer
Das KOF, ein anerkanntes Wirtschaftsforschungsinsitut der Schweiz, ermittelt diesem Wert durch die Auswertung von insgesamt 12 Indikatoren, wie sich vermutlich das künftige Wirtschaftswachstum entwickeln wird. Näheres zu dieser Kennzahl ist hier nach zu lesen. Man erwartet eine weitere Verbesserung des Wertes auf 1,93 nach zuvor 1,85. Sollte der erwartete Anstieg ausbleiben, sollte man mit fallenden Kursen des Schweizer Frankens rechnen.
09:00 Uhr Veränderung der Beschäftigungslage in Spanien
Nachdem in der Dezembermeldung die Zahl der Erwerbslosen erstmals seit geraumer Zeit um 2.500 rückläufig war, bleibt zu erwarten wie sich der Wert im letzten Monat verändert hat. Hat Spanien wirklich die Talsohle des Wirtschaftsabschwungs erreicht und befindet sich auf dem zaghaften zu einem Aufschwung? Den Werten der Einkaufsmanagerindex von heute Morgen nach könnte man dies vermuten, bevor der Euro aber zu Jubeltänzen ansetzt,sollten wir erst mal die Zahlen abwarten. Eine deutliche Verbesserung der Arbeitsmarktsituation sollte den Euro stärken.
Im zweiten Teil der Meldungen aus Europa spielen die Daten der Bank of England und Italien die Hauptrolle – bis dahin einstweilen vielen Dank für die Aufmerksamkeit und guten Handelserfolge.



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