Herr Fisher tritt um 00:30 Uhr vor die
Öffentlichkeit. Wie immer könnte hier Bewegung in den USD kommen –
Vorsicht ist nicht die schlechteste Wahl.
00:50 Uhr Daten aus
Japan
Japans BSI Groß-Herstellungsindex
Hier werden große Produktionsbetriebe
nach ihrer Einschätzung der wirtschaftlichen Lage befragt. Da Japans
Wirtschaft sehr produktionslastig aufgestellt ist, gilt dieser Wert
als Schlüsselindikator für das Wirtschaftswachstum. Generell gelten
Werte über 0 in diesem Index als positive Einschätzung. Nach den
schlechten Werten der Leistungsbilanz und des Bruttoinlandsproduktes
könnte hier erneut eine negative Überraschung warten. Man rechnet
mit 17,2 nach 15,2 im Vormonat. Ein besserer Wert als die 17,2 sollte
den Yen stützen.
Japans Tertiär Index
Hier geht es um die
Dienstleistungsbranche. Die Veränderung der Ausgaben für
Dienstleistungen wird hier untersucht. Nicht ganz so wichtig, wie der
Produktionssektor, sollten war aber auch dies Kennzahl beachten, wenn
wir im Yen investiert sind. Im Vormonat wurde ein Rückgang der
Ausgaben um 0,2 % gemeldet. Für diesen Monat ist ein Zuwachs von 0,3
% prognostiziert. Sollte der Wert übertroffen werden, sollte auch
dies den Yen stützen.
M2 Zentralbankgeldmenge
Japan
Wen wundert es, dass durch die massiven
Interventionen der Bank of Japan die Geldmenge ansteigt? Man rechnet
mit einem Zuwachs von 4,3 % - im letzten Monat betrug der Zuwachs 4,1
%. Man kann davon ausgehen, dass ein Wert besser als 4,3 % positiv
auf den Yen wirkt.
01:01
Uhr Hauspreisbilanzen Großbritannien
Zu ungewöhnlicher Zeit für
europäische Kennzahlen erhalten wir einen Einblick in den
Immobilienmarkt des Königreichs. Dieser Bericht hilft die Stärke
des Immobilienmarktes in Großbritannien zu analysieren. 60 % der
Befragten aus der Immobilienbranche Großbritanniens gehen von
steigenden Preisen aus. Im Vormonat lag der Wert noch bei 57%. Man
kann davon ausgehen, dass GBP steigende Kurse aufweist, wenn die
Prognose übertroffen wird.
01:30 Uhr NAB
Geschäftsvertrauen und Konjunkturumfrage
Hier geht es um Untersuchungen der
National Australia Bank. Hierfür werden 350 Unternehmen in
Australien befragt, Werte über 0 gelten als positive Einschätzung
der Lage.
Für beide Werte gibt es keine
Prognosen, daher müssen wir von den letzten Werten ausgehen. Das
Geschäftsvertrauen lag bei 5, die Konjunkturumfrage wurde zuletzt
mit -4 gemeldet. Bei über den Werten des Vormonats liegenden Zahlen
sollte AUD gestärkt werden.
06:30 Uhr Daten aus
China
Einzelhandelsumsätze
Hier geht es um die Absatzzahlen des
chinesischen Einzelhandels. Nach den zuletzt nicht überzeugenden
Verbraucherpreisen bliebt ab zu warten ob die Prognose von +13,3 %
erreicht werden kann. Der Wert der letzten Lesung lag ebenfalls bei
13,3 %
Industrieproduktion
Die Werte der Industrieproduktion sind
sehr aussagekräftig was das künftige Wirtschaftswachstum angeht.
10,1 % werden erwartet – eine leichte Verschlechterung zu den
Werten des Vormonats bei dem 10,3 % gemeldet wurden.
Bauausgaben
Die letzte Kennzahl aus China gibt
Aufschluss über den Zustand der Bauindustrie und des
Immobilienmarktes. Ein leichter Rückgang der Zuwachsraten ist
prognostiziert. Man rechnet mit 20,0 % Zuwachs anstelle der 20,1 %im
Vormonat
Als letzten Wert in diesem Beitrag
haben wir noch mal Japan am Start:
07:00 Uhr Aufträge
Maschinenwerkzeuge in Japan
Diese Kennzahl ist aussagekräftig im
Bezug auf das künftige Wachstum, da hier die Bestellungen der
Industrie für neue Produktionsanlagen bewertet werden. Nur wenn die
Wirtschaft Wachstumstendenzen aufweist, wird ein ansteigender Trend
in der Anzahl der Bestellungen erkennbar sein. Zuletzt wurde ein
Zuwachs von 8,4 % gemeldet. Eine Prognose für diese Lesung gibt es
leider nicht, daher können wir annehmen, dass bessere Werte als die
8,4 % positiv auf den Yen wirken sollten.
Wie immer – die Ausführungen sind
keine Handelsempfehlungen!
Im nächsten Teil blicken wir dann in
den europäischen Wirtschaftskalender.
Quellenhinweis:Die gezeigten Flaggen stammen von www.nationalflaggen.de




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