Während wir auf die Zahlen aus USA
warten – dazu haben wir ja bis 14:30 Uhr Zeit – einen kurzen
Rückblick auf den Vormittag.
Die Schweiz konnte bei den
ZEW-Erwartungen punkten, die Ergebnisse lagen gut über den
Erwartungen. Die deutschen Erzeugerpreise blieben unter den
Erwartungen, ebenso die spanische Handelsbilanz. Die wirtschaftliche
Erholung der Eurozone steht demnach auf wackligen Füßen, der Euro
hält sich aber gegenüber den USD zumindest auf relativ hohem Niveau
– nicht zuletzt nachdem wie berufstouri hier
beschrieben hat die lockere Geldpolitik der Fed weitergeht.
Nun kommen wir aber zu den Daten des
Nachmittags
14:30 Uhr Verbraucherpreise USA
Die Verbraucherpreise – ein wichtiger
Indikator wenn es um Inflationserwartungen geht – stehen heute im
Mittelpunkt der 14:30 Uhr Daten. Hier
sind weitergehende Erläuterungen zum Verbraucherpreisindex (VPI) zu
finden. Die USA geben führen immer zwei statistische Warenkörbe –
einmal den Kern VPI – ohne Lebensmittel und Energie und einmal den
umfassenden VPI. Um die Zahlen noch aussagekräftiger zu machen
werden diese einmal im Monatsvergleich und einmal im Jahresvergleich
veröffentlicht. Generell sind bei diesen Werten über den
Erwartungen liegende Werte als positives Signal auf die Landeswährung
zu werten.
| Kennzahl | Zeitraum | Prognose | Letzter Wert |
| Kern VPI | MoM |
+0,1 %
|
+0,1 %
|
| Kern VPI | YoY |
+1,7 %
|
+1,7 %
|
| VPI | MoM |
+0,1 %
|
+0,2 %
|
| VPI | MoM |
+1,0 %
|
+1,2 %
|
Beachtlich sind meiner Meinung nach die
unterschiedlichen Werte im Jahresvergleich im VPI, die wie man lesen
konnten durch die sich verbilligenden Energiekosten nicht zuletzt
durch die Gewinnung durch das Fracking begründet sein sollten.
14:30 Uhr Einzelhandelsumsätze USA
Die Umsätze im Einzelhandel spiegeln
die Konsumbereitschaft der amerikanischen Bevölkerung und somit auch
das Vertrauen in die wirtschaftliche Lage wider. Während des
Goverment Shut Down (der uns im Januar oder Februar wieder
bevorstehen könnte, wenn die USA nicht einen ordentlichen Haushalt
auf die Beine bekommen) fielen die Umsätze um 0,1%. Für diese
Lesung ist ein Anstieg um 0,1 % zu erwarten. Sollten die Erwartungen
nicht erfüllt werden – sollte dies den USD belasten.
Im zweiten Teil der US- Daten geht es
dann um die Eigenheimverkäufe und das FOMC-Sitzungsportokoll.
Wie immer – es handelt sich hier
nicht um Handelsempfehlungen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen