Einen kurzen Rückblick auf das was
bisher am letzten Handelstag der Woche gemeldet wurde:
Der japanischer Leitindex legte eine
Punktlandung hin und traf genau die Prognose
Aus Frankreich kamen wenig gute
Meldungen, Handelsbilanz und Haushaltskonsolidierung enttäuschten
mit schwachen Werten. Der Euro nahm dies allerdings sehr gelassen hin
und störte sich an den schwachen Werten der zweitgrößten
Volkswirtschaft der Eurozone nicht.
Bemerkenswerte Zahlen kamen aus
Großbritannien:
Halifax Hauspreisindex liegt klar über
den Erwartungen und die Inflationserwartungen, ein Wert der von de
Bank of England mit dem GFK zusammen ermittelt wird, liegen bei 3,6
%. Sollte hier bald die Bank of England aufgerufen sein ihre
Zinspolitik zu verändern?
Die Schweiz meldet über den
Erwartungen liegende Werte des Verbraucherpreisindex.
Nun aber zu dem was wir heute noch
erwarten dürfen:
12:00 Uhr Deutsche Werkaufträge
Hier könnte eine böse Überraschung
für den Euro drohen. Die Auftragsbücher des deutschen
produzierenden Gewerbes hatten im letzten Monat einen Zuwachs von 3,3
% gemeldet – für diese Lesung liegt eine Prognose von -0,6 % vor.
Geht der Konjunkturlokomotive der Eurozone der Treibstoff aus? Ist
dies etwa bereits die Folge des hohen Eurokurses und der damit
vielleicht sich sinkenden Absatzchancen im Außenhandel?
Für den Euro würde es auf jeden Fall
ein Stück Korrektur nach unter bedeuten, wenn die Erwartungen noch
unterschritten werden sollten.
14:30 Uhr Der große
Arbeitsmarktbericht der USA – die NFP
Das unbestrittene Highlight des
heutigen Handelstages – die NFP werden auch Hinweise auf die
Möglichkeiten des Taperings geben, welches in den Köpfen der
Anleger bereits die Runde macht und am 17./18.12. vom FOMC
bestimmt heiß diskutiert werden wird.
Was alles in den NFP behandelt wird ist
hier
nach zu lesen. Die einzelnen zu erwartenden Werte sind der
nachfolgende Tabelle zu entnehmen:
|
Kennzahl |
Prognose |
Letzter Wert |
|
Arbeitslosenquote |
7,2 %
|
7,3 %
|
|
NonFarm Gehaltsabrechnungen |
180.000
|
204.000
|
|
Durchschnittliche Arbeitszeit |
34,5
|
34,4
|
|
Durchschnittlicher Verdienst |
+0,2 %
|
0,1 %
|
|
Private NonFarm Gehaltsabrechnungen |
180.000
|
212.000
|
Es wird auf jeden Fall während der
Bekanntgabe der NFP hoch volatil an den Devisenmärkten zu gehen.
Insbesondere bei einigen Handelsplattformen kommt es zu der Zeit
immer wieder zu Performanceproblemen. Ratsam ist auf jeden Fall eine
sehr gute Absicherung seiner offenen Positionen ein zu planen – 100
Pip können je nach Datenlage zu knapp bemessen sein, vor allem in
den Dochten der Kerzen kann hier sonst ein großer Verlust drohen.
Generell kann man davon ausgehen, dass mehr neue Gehaltsabrechnungen
und eine niedrigere Arbeitslosenquote den USD stärken sollten.
Gleichzeitig mit dem us-amerikanischen
Arbeitsmarktbericht liefert Kanada seine Überblick über den
Arbeitsmarkt – dazu mehr im nächsten Blogbeitrag.
Wie immer:
Meine Ausführungen sind keine
Handelsempfehlung.





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