Die erste wichtige Meldung des Jahres
wurde bereits kurz nach dem Silvesterfeuerwerk veröffentlicht.
Aus China wurde der
ISM-Einkaufsmanagerindex gemeldet. Auch die chinesischen
Konjunkturbäume wachsen auch nicht unbedingt in den Himmel – man
erwartet einen Wert einen Rückgang von 51,4 auf 51,2, tatsächlich
wurden aber nur 51,0 erreicht. Auch wenn man davon ausgehen kann,
dass Werte über 50 immer noch Wachstumssignale bedeuten, ist ein
Rückgang immer mit negativen Auswirkungen auf den
Wirtschaftsaufschwung gleich zu setzen.
Kurz nach dem heutigen Handelsbeginn
- 23:30 Uhr - werden wir noch erfahren, wie sich Einkaufsmanagerindex aus
Australien entwickelt hat. Sollte der Wert hier niedriger als 47,7
(dem Wert des Vormonats) liegen, muss man mit negativen Signalen für
den AUD rechnen.
Weiter geht es dann mit den Daten des 02.01.2014
02:45 Uhr HSBC-Einkaufsmangagerindex
Hier geht es wieder um die Beurteilung
der chinesischen Einkäufern des produzierenden Gewerbes in Bezug auf
die wirtschaftliche Entwicklung. Auch wenn kaum einer mit Yuan
handelt – Daten aus einer großen aufstrebenden Wirtschaftsnation
können auch immer zu Verschiebungen im Weltwirtschaftsgefüge
führen. Von daher sollte man diesen Werten ein offenes Auge
schenken.
Aus europäischer Datensicht steht der
gesamte Vormittag unter dem Stern des Einkaufsmanagerindex.
Stellenweise im Fünf-Minuten-Takt kommen die Werte aus Europa, zu
besseren Einstufung der Bedeutung für den Forexhandel habe ich die
Wichtigkeit aus den einschlägigen Wirtschaftskalendern als
Ausrufezeichen übernommen. Hier sind als Auswirkungen auf die
Landeswährung folgende Reaktionen zu erwarten:
Werte, besser als erwartet - positive
Signale
Werte, schlechter als erwartet -
negative Signale
Werte, wie erwartet - kaum Bewegung
in den Kursen
|
Uhrzeit |
Land |
Alter Wert |
Neuer Wert |
Wichtigkeit |
|
08:30 |
Schweden |
56,0 |
55,0 |
! |
|
09:00 |
Norwegen |
54,5 |
53,4 |
! |
|
09:00
|
Ungarn |
52,6 |
- |
! |
|
09:13 |
Spanien |
48,6 |
49,9 |
!! |
|
09:30
|
Tschechien |
55,4 |
56,0 |
! |
|
09:43 |
Italien |
51,4 |
51,8 |
!! |
|
09:45 |
Frankreich |
47,1 |
47,1 |
!! |
|
09:48 |
Deutschland |
54,2 |
54,2 |
!!! |
|
09:53 |
Eurozone |
52,7 |
52,7 |
!! |
|
10:28
|
Großbritannien |
58,0 |
58,4 |
!!! |
Mit diesen Werten ist der europäische
Teil des Wirtschaftskalenders beendet. Ein Blick auf die Seite der
EZB hat für die erste Handelswoche im neuen Jahr keine wichtigen
Termine gezeigt, die Herren EZB-Ratsmitglieder befinden sich wohl
noch im Neujahrsurlaub.
Im nächsten Teil widmen wir uns dann
den Daten aus USA. Hier stehen auch gleich wieder ein paar Highlights
an.
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