Während Japans Leistungsbilanz enttäuschte, hat sich die Preisentwicklung im deutschen Großhandel positiv entwickelt. Die Werte aus Frankreich konnte auch leicht positiv überzeugen, die Verbraucherpreise trafen genau die Erwartungen, das Leistungsbilanzdefizit hat sich erfreulich verringert. Der EUR/USD freute sich und stieg in der Folge bis kurz unter die 1,37.
Bleiben aus der Sicht der Eurozone jetzt noch gespannte Blicke auf Italien und die dortige Verbraucherpreisentwicklung und auf die Industrieproduktion der Eurozone.
Unser Hauptaugenmerk liegt allerdings um 10:30 Uhr auf Großbritannien.
Großbritannien meldete eine Flut an Daten rund um die Preisentwicklung. Es geht hier unter anderem um die wichtigen Verbraucherpreise - unterteilt nach Kernverbraucherpreisen ohne Lebensmittel und Energie und den alles umfassenden Verbraucherpreisen. Hier wir auf Jahressicht mit 1,8 % beziehungsweise 2,1 % bei den alles umfassenden Preisen aus Jahressicht gerechnet. Die weiteren Kennzahlen drehen sich um die Erzeuger- und Einzelhandelspreisentwicklung. Ebenfalls wichtig meiner Meinung nach ist der Hauspreisindex, da dieser Auskunft über die Nachfragesituation am Immobilienmarkt gibt. Während man bei den Erzeugerpreisen mit einer weiterhin leicht rückläufigen Entwicklung rechnet, geht man von einem Anstieg der Immobilienpreise um 5,9 % auf Jahressicht aus. Was bedeutet diese Datenflut nun für Anleger, die mit dem britischen Pfund handeln? Zunächst ist bei derart vielen Daten meiner Meinung nach immer erhöhte Vorsicht geboten. Generell können wir davon ausgehen, dass über den Erwartungen liegende Verbraucherpreis und ein Immobilienpreise stärken auf das britische Pfund wirken sollten.
Im weiteren Verlauf des Handelstages erscheint noch mein Überblick über die US-Daten!
Ich wünsche allen gute Handelserfolge und weise ausdrücklich daraufhin, dass meine Ausführungen keine Handelsempfehlungen sind.

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