Ich habe, nachdem ich angefangen habe
mich mit dem Devisenhandel eingehender zu beschäftigen und leider
auch die ersten Fehlgriffe gemacht hatte, mir ein paar goldene Regeln
angeeignet. Natürlich, kann ich nicht von mir behaupten, dass ich
die goldenen Regeln immer zu 100 % beachte, da manchmal eine
verlockende Chance, die man sieht einfach den Verstand, wenn auch nur
in der entscheidenden Sekunde, aussetzen lässt.
Ich empfehle jedem Neueinsteiger, der
sich erfolgreich im Devisen-, Rohstoff- oder Aktienmarkt bewegen
will, einmal ein paar Minuten Zeit zu nehmen und meine goldenen
Regeln zumindest zu lesen.
Handele nie mit Geld, dessen Verlust
Du Dir nicht leisten kannst!
Auch bei sorgfältiger Analyse, dem
besten Moneymanagment und aller Vorsicht kann man Verluste nie zu
100% ausschließen, daher ist es sträflicher Leichtsinn seine
letzten Reserven in Investments – egal ob Devisen, Rohstoffe,
Indizes oder Aktien – zu stecken, wenn durch eine Fehlentscheidung
die elementaren Lebensgrundlagen wie ( Miete, Strom, Gas,
Versicherungen und Leben) nicht mehr gezahlt werden können. Noch
mehr als sträflichen Leichtsinn muss man es bezeichnen, wenn jemand
mit geliehenem Geld oder durch Kreditaufnahme erlangtes Geld im
Forexmarkt investiert.
Lege nie zu viel Geld in eine
Position!
Auch wenn alle Indikatoren, alle
Nachrichten und das Bauchgefühl sagen, der Kurs steigt, besteht
immer ein „Restrisiko“. Um nicht in Bedrängnis durch solch
unvorhersehbarer Ereignisse zu geraten, nehmen Trader, die sehr
sicher handeln wollen als Tradegröße 1 – 2% ihres Kapitals als
optimale Größe an. Mehr als 5% in eine Position zu stecken gilt
schon als sehr riskant. Mehrere Trades in der gleichen Richtung mit 1
oder 2% sollte man auch vermeiden, vor allem, wenn diese innerhalb
einer sehr kleinen Kursspanne liegen.
Behalte immer eine ausreichende
Geldreserve zurück!
Sichere Trader arbeiten nie mit mehr
als 20% ihres Kapitals um gegebenenfalls bei einer Fehlentscheidung
durch einen höheren StopLoss die Position weiter zu sichern und zu
retten. Beispiel: Nehmen wir ein Konto mit 10.000$ an. Wir planen als
optimale Tradegröße 2% des Kapitals ein zu setzen. Also liegt
unsere Tradegröße bei 200$. Berücksichtigen wir die Kapitalnutzung
von 20% bedeutet dies, das man maximal zehn Trades mit 200$
gleichzeitig offen haben kann. Nehmen wir weiterhin an, dass alle
zehn Trades (im x100Hebel geöffnet) durch ungünstige Einflüsse
nicht optimal laufen und im Verlust liegen – so hat der Trader
durch die vorsichtige Strategie immer noch genug Kapital um seine
Fehlentscheidung durch Nachschieben des StopLoss ab zu sichern und
die Trades nicht im Verlust schließen zu müssen.
Handele nie gegen den Trend!
Es macht wenig Sinn, wenn alle
Indikatoren und Nachrichten fallende Kurse einer Währung anzeigen
gegen den Markt zu handeln und Kaufpositionen zu eröffnen, dies kann
man frühestens bei eindeutigen Signalen einer Trendumkehr riskieren.
Zum Beispiel, wenn der Kurs an die Begrenzungen der Bollingerbänder
kommt oder der RSI eindeutig im überkauften oder überverkauften
Bereich steht. Frühzeitiges gegen den Trend handeln ist immer dann
zum scheitern verurteilt, da der gerade geöffnete Trade erst mal in
die falsche Richtung geht und der dadurch entstandene Verlust aus
gesessen werden muss bevor der Trade in die Gewinnzone kommt.
Akzeptiere, dass nicht jede
Investition den erwünschten Gewinn bringen wird!
Nicht jede Investition wird Dir den
erhofften Gewinn bringen, allein bedingt durch die Haltedauer und der
anfallenden Over-Weekendgebühren, kann es gerade bei langfristigen
Trades eine so genannte Nullnummer werden. In ungünstigen Fällen
ist die Aufgabe eines schlecht laufenden Trades sinnvoller als
wochenlang an der Position fest zu halten.
Durch die Beachtung meiner goldenen
Regeln konnte ich in den letzten fast zwei Jahren zwar nicht jeden
Verlust vermeiden, aber mein Konto vor einigen Unannehmlichkeiten
schützen.
Einer der ersten SocialGurus, die seit
neuestem Popular Inverstors genannt werden, bei eToro @babczyk
hat einen Lieblingsspruch:
„Gier
frisst Hirn“
Dies soll jeden warnen, auch bei noch so verlockend
aussehenden Chancen auf Gewinn die Augen für die Realität offen zu
halten.
Natürlich
gibt es eine Menge unterschiedlicher Ansätze und Strategien im
Internet nach zu lesen, für mich haben „meine goldenen Regeln“
sehr viel Bedeutung.
Frei
nach dem Motto „Jeder ist seines Glückes Schmied“
muss allerdings jeder Trader selbst sich die Regeln aufstellen, die
zu seinem Tradingstil passen.





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen